Jeans oder Chino im Büro?

Letzte Woche passiert. Unangemeldet und völlig überraschend fiel eine hochrangige Delegation eines wichtigen Kunden bei uns im Büro ein. Naja, nicht ganz unangekündigt. Vereinbart wurde der Termin vom Vorstand. Dumm nur, wenn dieser die Information nicht an die Mitarbeiter weiter gibt. So kam es, dass die Hälfte der Belegschaft in Jeans und Sneakers am Arbeitsplatz saß. Den ganzen Beitrag lesen

Machen Sie einen guten Eindruck beim Vorstellungsgespräch

Man kann es nicht oft genug betonen – die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für Gentleman durchweg positiv denn:

Vom allgemein minderwertigen Bildungsniveau der “Generation Doof” abgesehen, bieten die möglichen Probanden gerade beim Vorstellungsgespräch ein geradezu erbärmliches Bild. Nachfolgend die Top 5 der Fauxpas, die bei jedem Personaler Kopfschütteln hervorrufen (Quelle: stepstone)

  1. Die Nummer eins der Fehltritte ist eine insgesamt ungepflegte Erscheinung. Man traut es sich ja kaum zu schreiben aber es sind so elementare Dinge wie saubere Fingernägel, eine ordentliche Frisur, der Sitz der Kleidung sowie geputze Schuhe.
  2. Wild durcheinander gemischte Farben und Muster sowie Comic-Krawatten und ähnliches
  3. (Dieser Punkt tut wirklich weh :-( ) Bitte nicht barfüßig erscheinen. Unbedingt geschlossene Schuhe tragen.
  4. Tennissocken sind das einzige, was noch schlimmer ist, als barfuß in Sandalen oder Gesundheitslatschen zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen.
  5. Kurze Hosen, Trägershirts und kurzärmelige Hemden – alles was an den Strand gehört, hat beim zukünftigen Arbeitgeber nichts zu suchen.

Natürlich haben im Vorstellungsgespräch Eigenschaften wie Persönlichkeit, Qualifikation und Know-how Vorrang vor einem tadellosen Outfit.  Aber wie wir schon in “Dresscode im Job – richtig angezogen für den Erfolg” festgestellt haben, sollte man die Wirkung der Kleidung niemals unterschätzen. Selbstverständlich werten unterschiedliche Personalchefs den Kleidungsstil individuell aber selbst ein Mensch, der mit Mode und Stil überhaupt nichts anzufangen weiß, kann sich nur sehr schwer der Wirkung eines geschmackvollen Outfits entziehen ;-) .

Generell gilt, je mehr Kundenkontakt, desto seriöser muss die Garderobe sein. Dunkler Anzug, langärmeliges Hemd mit Krawatte in gedeckten Farben und saubere Schuhe sind Pflicht. Aber selbst wenn wenig Kundenkontakt zu erwarten ist, ist der Freizeit-Look trotzdem tabu. Als Faustregel gilt: lieber zu formell als zu leger!

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Dresscode im Job – richtig angezogen für den Erfolg

Dress for Success

Alles lief nach Plan – sie haben den begehrten Job bekommen. Aus Dutzenden Bewerbern haben Sie sich durchgesetzt. Das ist allerdings kein Grund, sich zurückzulehnen. Denn die nächste große Herausforderung erwartet Sie schon.

Wie ziehe ich mich für meinen neuen Job an?

Ein Kleidungs-Fauxpas am ersten Tag ist mehr als unangenehm. Und die vielfältigen Meinungen zum Thema erleichtern die Sache auch nicht gerade.

Grundsätzlich gilt: lieber Over- als Underdressed. Der erste Eindruck bleibt schließlich lange in den Köpfen der neuen Kollegen bestehen. Es zahlt sich langfristig aus, erst einmal als etwas spießig zu gelten. Das ist jedenfalls bedeutend besser, als dass man den Stempel “zu leger” aufgedrückt bekommt und im schlimmsten Fall nicht richtig ernst genommen wird. Seriosität ist elementar wichtig – gerade für den Start am neuen Arbeitsplatz.

Business Frauen,dress for successIhr Outfit sagt etwas über Sie aus
Machen Sie sich bewusst, dass Sie als Mitarbeiter Ihr Unternehmen nach außen präsentieren. Es ist deshalb ratsam zu überlegen, auf welche Kunden, Mitarbeiter, Vorgesetzte und Interessensgruppen Sie in ihrem neuen Job treffen werden. Was erwarten diese von Ihnen? Was müssen oder wollen Sie mit Ihrem Outfit aussagen? Für den Einstieg in den Berufsalltag ist es sinnvoll, mindestens zwei, besser noch drei komplette Outfits parat zu haben. Anzüge und Schuhe müssen nach dem tragen mindestens einen Tag auslüften. Deshalb ist die Mindestanforderung zwei. Sie sollten sich aber so bald wie möglich eine dritte Garnitur zulegen.

mehr erfolg,mehr verdienenVerschaffen Sie sich einen Vorteil
Prinzipiell gilt die ganze Woche über ein strenger dresscode. Das Grundprinzip sollte nach längerem lesen dieses Blogs klar sein. Also eher dunkle, einfarbige Anzüge mit schwarzen Schuhen. Ich favorisiere nach wie vor den klassischen Oxford zum dunkelgrauen oder dunkelblauen Anzug. Dazu ein weißes oder hellblaues Hemd mit einer unauffälligen Krawatte. Übrigens, die angesprochenen Grundfarbtöne sind auch der Maßstab für den weiblichen Dresscode ;) .

Strahlen Sie Seriosität und Kompetenz aus. Beobachten Sie, wie sich Ihre Kollegen kleiden und toppen Sie es. Sind klassische Anzüge Usus und tragen die Kollegen dazu Hemden mit Sportmanschetten, wählen Sie selbstverständlich Manschettenknöpfe. Sind diese ebenfalls die Regel, verwenden Sie ab sofort das Einstecktuch ;) . Es geht darum, zu demonstrieren, dass Sie sich auch für höher dotierte Posten eignen.

Vielleicht haben Sie schon einmal von der sogenannten „Hochzeitsregel“ gehört? Danach sollte man sich nie besser kleiden als die Braut oder der Bräutigam. Was auf Hochzeiten durchaus in Ordnung ist, gilt im Business keineswegs! Nur ein Chef, der einen Minderwertigkeitskomplex hat, wird es Ihnen übelnehmen, wenn Sie besser gekleidet sind als er. Ansonsten gilt, jeder Vorgesetzte ist froh und dankbar, wenn er Sie mit Aufgaben betrauen kann uns sich dabei keine Sorgen machen muss, dass Sie womöglich einen schlechten Eindruck hinterlassen könnten.

Im nächsten Teil stelle ich eine Beispiel Garderobe zusammen, mit der Sie garantiert Eindruck machen.

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