Jeans oder Chino im Büro?

Letzte Woche passiert. Unangemeldet und völlig überraschend fiel eine hochrangige Delegation eines wichtigen Kunden bei uns im Büro ein. Naja, nicht ganz unangekündigt. Vereinbart wurde der Termin vom Vorstand. Dumm nur, wenn dieser die Information nicht an die Mitarbeiter weiter gibt. So kam es, dass die Hälfte der Belegschaft in Jeans und Sneakers am Arbeitsplatz saß. Den ganzen Beitrag lesen

Wie man die drei wichtigsten Krawattenknoten bindet

Es gibt 85 verschiedene Möglichkeiten, eine Krawatte zu binden. Gewöhnlich kommen wir jedoch mit drei Krawattenknoten aus.

Da wäre zunächst der einfachste Krawattenknoten. Der Four in Hand. Da er sehr schmal ausfällt, passt er am besten zu Hemden mit schmalem Kragen. Da es sehr schwierig ist, das Binden eines Krawattenknotens zu beschreiben, greife ich hier bequemerweise auf Youtube zurück ;-) . Den ganzen Beitrag lesen

Einfach gut angezogen – die Krawatte des Gentleman

Die Krawatte, von stillosen Zeitgenossen auch abfällig “Kulturstrick” genannt, gehört zum Anzug zwingend dazu. Sie wird beim Business Anzug nur abgelegt, wenn sich der Arbeitstag dem Ende neigt und der gemütliche Teil des Tages beginnt.

Dann – und nur dann – ist es erlaubt, den Langbinder abzulegen, sich eventuell einen Pullover überzuwerfen und sich ins Nachtleben zu stürzen.

Erste Vorläufer der Krawatte waren Halstücher, die Mitte des 17en Jahrhunderts Teil der Herrenkleidung wurden. Eine Spitzenkrawatte zu dieser Zeit war ein Zeichen enormen Reichtums und kostete schon einmal mehr als ein Jahresgehalt. Den ganzen Beitrag lesen

Der Herrenstrumpf – worauf es ankommt

Es nutzt der beste Maßanzug nichts, wenn die Details nicht stimmen.

Viele Kleinigkeiten am klassischen Outfit sind unsichtbar – quasi unter der Oberfläche verborgen. Somit geradezu prädestiniert, ihnen keine Aufmerksamkeit zu schenken. Kommen die kleinen Unzulänglichkeiten allerdings ans Licht, sind sie um so peinlicher.

Stilsicherheit zeigt sich im Detail. Man stelle sich einen Herrn vor: der maßgeschneiderte Anzug sitzt wie angegossen (gerne auch Maßkonfektion), das Maßhemd ist frisch gereinigt und gebügelt, die Maßschuhe auf Hochglanz poliert und natürlich darf die edle Krawatte nicht fehlen. Dazu noch gutes Benehmen und fertig ist das perfektes Erscheinungsbild. Bis er sich setzt. Und womöglich noch die Beine übereinander schlägt. Dann kommen sie zum Vorschein, die Socken.

Haben wir es mit einem stilbewussten Herrn zu tun, dann werden wir auch nur die Strümpfe sehen. Ist er ein Blender, sehen wir…nackte Haut :-( . Am Ende noch nicht einmal gebräunt und muskulös, sondern weiß wie eine behaarte Flasche Milch (wo habe ich das kürzlich erst noch gehört?). Also DAS geht gar nicht!

Wenn die Hosenbeine sich – aus welchem Grund auch immer – heben, dann sehen wir nur den Strumpf und zwar bis zum Knie. Deshalb sind Socken tabu. Das Maß der Dinge sind Kniestrümpfe. Die sind immer einen Tick dunkler als die Hose und selbstverständlich an beiden Füßen identisch. Und auch wenn Burlington eine hervorragende Marke ist, verbieten sich jegliche Streifen oder Muster.

Diese Regeln sind grundsätzlich immer einzuhalten – bis sie gebrochen werden. Oder anders ausgedrückt, wer verstanden hat, warum klassische Herrenstrümpfe generell so auszusehen haben wie gerade beschrieben, besitzt auch das Wissen, wann das nicht mehr so sein muss ;-) .

Brunch – Der Unterschied zwischen gewollt und gekonnt

Tja, am Samstag waren wir brunchen.  Es war eine herbe Enttäuschung. Ein paar Anmerkungen…

Darauf angesprochen (in sehr freundlichem, zuvorkommendem Ton selbstverständlich) sagt der Hotelchef doch allen Ernstes: “Ja was sollen wir denn noch machen? Wir sind ja schon froh, dass wir wenigstens an den Getränken etwas verdienen.” Erstens will ich das nicht wissen. Zweitens war es keine Antwort auf meine Fragen und drittens, wenn bekannt ist, dass bei einem Preis von 28,- Euro nichts verdient ist, dann muss ich diesen Preis eben auf 35,- Euro erhöhen.

Es ist nur schwer vorstellbar, dass die zusätzlichen 7,- Euro sonderlich viele Gäste abhalten. Aber selbst wenn, dann sind die anwesenden wenigstens zufrieden und kommen wieder. Denn wir waren uns definitiv einig. Dieses Hotel sieht uns nicht mehr wieder. Ob sich das gelohnt hat?

Gegen den Schweiß – schwitzen stoppen

So, der Frühling naht in großen Schritten und mit einher gehen wärmere Temperaturen. Die Zeit des Schwitzens bricht an. Stirnschweiß, Handschweiß und Fußschweiß sind dabei ja noch nicht mal das schlimmste. Viel widerlicher ist der Achselschweiß. Große Schweißflecke unter den Armen, aus denen womöglich noch eklige Salzränder entstehen, sofern diese Seuche überhaupt jemals wieder trocknet.

Zugegeben, es ist ein etwas peinliches Thema, über das man nicht so gerne spricht. Aber es existiert nun mal. Um es vorweg zu sagen, ich finde es fürchterlich, wenn große dunkle Schweißflecken unter den Armen sichtbar sind. Es zerstört irgendwie die gesamte Optik. Außerdem fühle ich mich damit immer unwohl und das muss sich zwangsläufig auf mein Auftreten auswirken. Etwas, das ich ja nun gar nicht dulden kann ;) . Und über Hygiene müssen wir ja wohl wirklich nicht reden. In “Wann sind Männer für Frauen sexy” haben wir ja schon festgestellt, dass Hygiene der wichtigste Faktor bei den Damen ist.

Aber was dagegen tun? Wohlgemerkt, ich rede nicht vom Geruch. Den zu unterbinden ist seit den Zeiten von Mineralkristallen, Rexona und Konsorten das geringste Problem. Nein, hier muss einen Schritt weiter gegangen werden. Die Schweißbildung selbst muss unterbunden werden. Oder wenigstens auf ein Minimum reduziert.

Klar, ich könnte nur noch weiße oder schwarze Kleidung tragen. Da fällt Nässe nicht so stark auf. Oder ständig mit einem Fächer rumlaufen (was ich ja machen würde, wenn es nicht so… „unmännlich“ wirken würde). Aber irgendwie ist das alles nichts. Also war in den letzten Wochen Gefahrenabwehr angesagt. Nach mehrstündiger Recherche sowohl online wie offline bin ich auf einen Shop gestoßen, der sich ausschließlich mit Produkten gegen das Schwitzen beschäftigt.

Natürlich wollte ich sofort eines der Produkte kaufen. Nur gibt es da unterschiedliche Stärken. Also welche nehmen? Schließlich sind die Sprays und Roller mit über 14,- Euro auch nicht gerade billig. Dafür, dass mir niemand sagen kann, ob das Zeug auch wirkt, ist mir ein Testeinkauf dann doch zu teuer. Dann fiel mir ein, dass ein ehemaliger Arbeitskollege auch unter diesem Problem leidet. Ein kurzer Anruf, und ich hatte eine zweite Testperson :D .

Er hat sich zwei Produkte vom „starken“ Zeug bestellt und ich hab mich für die Weichei Palette mit Aloe Vera entschieden. Jeder von uns kaufte jeweils den Roller und das Spray. Dann sah ich auf der Seite des Shops einen Downloadlink für einen kostenlosen Auszug aus dem Buch Antitranspirante: Kampf dem Schweiß von Dietmar Stattkus. Natürlich fand ich den erst nach der Bestellung. Vorheriges Lesen hätte mir viel Recherche erspart.

Aber egal. Nach vier Tagen kam das Päckchen dann an – schön neutral verpackt, wie sich das gehört. Bezahlt hab ich via Pay Pal, wobei man in Deutschland auch mit Kreditkarte, per Rechnung oder Lastschrift bezahlen kann. In meinem Fall wollte ich was gegen Achselschweiß tun. Mein Kollege hat sich auch noch für ein Produkt gegen Handschweiß entschieden. Somit konnte der Test beginnen.

Nun muss ich sagen, dass ich mit der Problematik ja schon länger vertraut bin und dementsprechend etwas verwöhnt. Bislang hatte ich mir immer einen Mineralkristall gekauft, den man kurz in Wasser eintaucht und dann auf die Haut reibt. Gegen Sprays und dergleichen hatte ich immer eine leichte Abneigung. Andererseits nervt die Schwitzerei zu arg, um besonders wählerisch zu sein. Also Augen zu und gerollt und gesprayed.

Das Ergebnis?

Ich bin begeistert! Zum ersten Mal funktioniert eins dieser Mittelchen wirklich. O.k., zu Anfang war ich enttäuscht. In den ersten Tagen konnte ich keine Veränderung feststellen. Nach etwa fünf Tagen allerdings ist die Schweißbildung merklich zurück gegangen. Und das tatsächlich nur auf die Achseln bezogen. Durch meine Abneigung gegen Chemie jeglicher Art, bin ich sehr misstrauisch, wenn es um lokale Anwendung geht. Ich bin der Überzeugung, dass sämtliche Stoffe, die – auch wenn Sie nur punktuell verabreicht werden – immer auch Auswirkungen auf den ganzen Körper haben. Zudem ist Schwitzen ja generell gesund und notwendig. Nicht umsonst warnen Ärzte davor, sich beispielsweise die Schweißdrüsen entfernen zu lassen. Meiner Meinung nach hat jede Körperfunktion ihren Sinn und wir sollten so selten wie möglich darin eingreifen.

Im diesem speziellen Fall kann ich mich jedoch damit anfreunden, da mein Körper immer noch genug Schweiß absondern kann (über Stirn, Hände, Rücken, usw.…).  Bei meinem Kollegen war das Ergebnis genau so gut wie bei mir. Nur die Schweißbildung an den Händen war etwas hartnäckiger. Eine Wirkung an der Stelle hat bei ihm erst nach etwa zehn Tagen eingesetzt. Auch positiv fand ich, dass die Produkte verwendete After Shave oder Parfums nicht beeinflussen. Weder unsere Frauen, noch sonst jemand haben gesagt, wir würden anders riechen. Gut, das sagen sowieso die wenigsten aber ein „Oh, hast Du einen neuen Duft?“ wäre dann schon gekommen.

Fazit:

Werde ich bei dem Produkt bleiben? Absolut, ja! Kann ich es empfehlen? Und ob! Der Hersteller empfiehlt zwar das Spray aber ich denke ich werde beim Roller bleiben. Wahrscheinlich ist mir durch den Mineralstein die Handhabung einfach vertrauter als das sprühen. Hier geht es übrigens zum Shop, dessen Name wirklich Programm ist: Sweat Stop.

Ich wünsche eine schweißfreie Zeit…

Nachtrag: über Gute Frage.net bin ich auf ein Blog aufmerksam geworden, das sich mit dem Thema Schwitzen beschäftigt. Es lohnt sich vielleicht, da mal reinzuschauen. Bei diesem Thema ist grundsätzlich jede Hilfe willkommen :-) . Ratgeber: Tipps gegen Schwitzen

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