John Lobb Schuhe

Schuhe von John Lobb. Das ist nicht einfach nur eine Marke. Das ist Geschichte. Geschichte und Tradition.

Jeder der sich näher mit John Lobb Schuhen beschäftigt, stößt unweigerlich auf die Geschichte, wie John Lobb zum königlichen Schuhmacher wurde.

Der Legende nach soll er ein Paar Reitstiefel auf gut Glück an den Prince of Wales geschickt haben, worauf dieser ihn zu seinem Schuhmacher ernannte.

Ob sich dies tatsächlich so zugetragen hat, sei dahingestellt. Aber wenn es so gewesen sein sollte, dann war das der Grundstein für die Entstehung des wohl berühmtesten Schumachers der Welt.

Worum geht es bei maßgeschneiderten Schuhen?

Der Sinn und Zweck eines maßgefertigten Schuhs wie der vom Schlage eines John Lobb ist die 100%ige Passform.

Jeder Fuß ist anders und nur ein maßgefertigter Schuh kann dem gerecht werden.

Wer schon einmal das Glück hatte, einen maßgeschneiderten Schuh zu tragen, wird nicht mehr darauf verzichten wollen.

Dabei geht es nicht nur um die perfekte Passform, sondern hauptsächlich um das Fußbett.

Ein gutes Fußbett wird aus Kautschuk (auch eine Mischung aus Kork und Harz ist möglich) hergestellt und formt so im Laufe der Zeit ein einzigartiges Fußbett, welches zu 100% zum dazugehörigen Fuß passt. Und nur zu diesem.

Die Herstellung

Zunächst wird der sogenannte Leisten eines Schuhs entwickelt. Dieser soll den Fuß und seine Eigenheiten so gut als möglich nachbilden.

Normalerweise entsteht aus diesem Leisten ein erster „Probierschuh“. Der wird nach einer gewissen Tragezeit begutachtet und anhand der sich im Schuh abzeichnenden Fuß Form werden Korrekturen am Leisten vorgenommen.

Erst jetzt wird der endgültige Schuh gebaut. Die Produktion von maßgefertigten Schuhen kann sich durchaus über Monate hinziehen.

Die Besonderheit von John Lobb Schuhen ist es nun, dass diese ohne diese Anprobe auskommen. Wie das geht, ist nicht bekannt. Vielleicht weiß die Fernsehsendung Galileo ja darauf eine Antwort. Dort sollen John Lobb Schuhe heute ein Thema sein.

Muss es unbedingt ein maßgefertigter Schuh sein?

Jein! Ja, weil ein vergleichbarer Komfort maschinell einfach nicht herzustellen ist. Und nein, weil man definitiv nicht sterben wird, wenn man keine Maßschuhe trägt ;-) .

Zudem ist es ja auch eine Frage des Preises. Zwar sind Maßschuhe jeden Cent wert. Nicht jeder verfügt aber über unbegrenzte finanzielle Mittel und kann Geld ausgeben, wie es ihm gerade passt.

Ein guter Maßschuh wird nicht unter 2.000 Euro zu haben sein. Bedenkt man nun, dass der Gentleman mindestens drei Paar Schuhe sein Eigen nennen sollte, können Maßschuhe eine teure Angelegenheit sein.

Alternativen zu Maßschuhen

Zum Glück gibt es Alternativen. Einen qualitativ hochwertigen, rahmengenähten Schuh gibt es bereits ab 600,- Euro. Eine gute Adresse wäre beispielsweise Eduard Meier in München oder Bally.

Aber auch das Preissegment um die 200,- Euro hat noch recht annehmbares Schuhwerk zu bieten, wenngleich diese auch nicht in einem Atemzug mit Maßschuhen genannt werden dürfen.

Loake Schuhe oder Schuhe von Charles Tyrwhitt stammen beide aus derselben Produktion und sind mit das Beste, was in diesem Preissegment gekauft werden kann.

Bedenkt man, dass selbst Nike Turnschuhe nicht selten zu diesem Preis verkauft werden, sind Loake und Tyrwhitt Schuhe fast schon ein Schnäppchen.

Falls Sie sich mit dem Gedanken tragen, Schuhe online zu bestellen, achten Sie auf die exakte Größenangabe, um unnötiges und lästiges zurückschicken zu vermeiden.

Tipp

Heute Abend beschäftigt sich die pro7 Sendung Galileo mit John Lobb Schuhen und ich werde es mir ansehen. Ob sich die Sendung mit John Lobb London oder John Lobb Paris beschäftigt, ist nicht bekannt.

Für alle, denen hochwertiges Schuhwerk wichtig ist, dürfte die Sendeung aber allemal interessant werden.

Wer nicht bis dahin warten will, kann sich vorab schon mal ein kleines Filmchen über die Schuhmacherei zu Gemüte führen:

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