Die Sache mit der Hygiene…

Zu einem gepflegten Dinner gehört eigentlich auch ein entsprechendes Restaurant. Wie schön ist es doch da, wenn man sich sicher sein darf, dass es im Hintergrund (der Küche) genauso gepflegt zugeht, wie im Gästebereich selbst.

Warum ich das schreibe? Weil ein Bekannter von mir in der Lebensmittelkontrolle tätig ist und hin und wieder aus dem Nähkästchen plaudert.

Zwar darf er keine Namen nennen aber allein die Vorstellung, ich könnte selbst an solch ein Etablissement geraten, macht mich schaudern.

Was darf man als Verbraucher eigentlich noch essen? Und vor allem wo? Gammelfleisch, Acrylamid in Pommes und Glykol im Wein sind ja schon schlimm genug. Kommen dann aber auch noch unhygienische Zustände in Küchen hinzu, ist das Maß voll.

Wir haben als Verbraucher selbstredend nur unzureichende Möglichkeiten der Kontrolle. Aber eine dezente Frage wie “nehmen Ihre Mitarbeiter regelmäßig an einer Hygieneschulung für die Gastronomie teil?”, ist durchaus dazu geeignet, den einen oder anderen Betreiber eines kulinarischen Genuss-Tempels aus der Fassung bringen.

Zwar heißt es immer, dass in besseren Lokalitäten auch die Hygienezustände besser seien. Aber vielleicht stimmt das ja auch nicht, weil genau da keiner so richtig hinsieht.

Die Anzahl der Kontrolleure ist jedenfalls viel zu gering, als dass sich hiermit irgendetwas bewirken liesse. Wir als Verbraucher müssen schon selbst etwas kritischer hinterfragen und mit offenen Augen durch die Gastronomie Welt gehen.

Es wird wirklich Zeit, dass der Hygiene Smiley flächendeckend zum Einsatz kommt.

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