Formula Food

Formula Food? Was soll denn das sein, wird sich der Eine oder Andere sicherlich fragen. Nun, das ist ab sofort der offizielle Gentlemans Dinner Leitfaden zur Formel1.

Zum Gentleman Dasein gehören neben dresscode und Etikette natürlich auch kulinarische Genüsse. Nun will ich aber keinesfalls einfach nur eine Sammlung von Rezepten veröffentlichen. Das können andere sowieso viel besser.

Die Zusammenstellung einer stilvollen Mahlzeit in Verbindung mit einem guten Tröpfchen und das ganze eingebunden in ein Thema findet man jedoch nicht so häufig.

So entstand die Idee, die Formula Food auf einer Tradition aufzubauen, welche ich nun schon seit mehreren Jahren mit großem Vergnügen pflege. Als großer Fan des Formel1 Sports habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, zu (fast) jedem Rennen ein zum Veranstaltungsort passendes Dinner zuzubereiten.

Daran möchte ich Sie teilhaben lassen und fordere Sie hiermit zum eifrigen mitkochen auf.

Wie alles begann.

Zu den letzteren zähle ich mich.

Natürlich gehöre auch ich zu der Fan-Generation, die durch die ersten Erfolge eines gewissen jungen Kerpeners erst wirklich zu dauerhaften Zuschauern geworden sind, aber mich haben auch vorher schon Fahrer wie Senna, Piquet, Mansell, Hill, Rosberg und Lauda (ich rede hier von den Herren „Papas“) fasziniert. Und vor allem die Autos.

Wenn ich mich richtig erinnere, war es 1994. Schumi fuhr damals im Benneton Ford (Ford-Zetec, V8, 3,5 Liter) und wurde zum ersten mal Weltmeister. Und wenn das Jahr stimmt, war es beim Grand Prix von Monaco am 15. Mai (Schumi auf Pole, mit schnellster Runde und Sieger), als mein bester Freund mich fragte, ob wir nicht zum Rennen etwas kochen wollen. Vielleicht eine Bouillabaisse? Das wäre doch passend für Monte Carlo. Und für Samstag zum Qualifying – so als Einstimmung auf das Wochenende – ein paar Austern und ein Fläschchen Chablis?

Das klang so dekadent gut, dass wir es einfach in die Tat umsetzen mussten. Und seit dem wurde bei mindestens 1/3 aller folgenden Rennen ein zum jeweiligen Land passendes Essen zelebriert. Zu Anfang haben wir uns mit so „exotischen“ Lokationen wie Suzuka und später noch Bahrain ein wenig schwer getan, aber mit der Zeit trauten wir uns auch da ran.

Interessant war z.B. die „Feijoada“, die es 2007 zum Brasilien GP gab. Da man das Zeug nicht in kleinen Mengen machen kann, habe ich anschließend noch 3 Wochen davon gegessen … natürlich eingefrorene und wieder aufgetaute Portionen (bitte … was denken Sie von mir). Das Rezept – oder besser: eines der vielen Rezepte – werden Sie zu gegebener Zeit in dieser Artikelserie finden.

Ja, und nun habe ich gedacht: vielleicht tickt noch der eine oder andere so ähnlich und möchte „Essen wie bei der Formel 1“ mal ausprobieren.

Also werde ich ab dem GP von Spanien zu allen Rennen (wenn ich’s zeitlich irgendwie „gebacken“ kriege) einen Rezeptvorschlag machen und diesen hier veröffentlichen.

Zum Ende der Saison gibt’s dann vielleicht sogar ein kleines eBook zum Download … schaun mer mal.

Nun aber viel Spaß bei der Formula Food. Das erste Rezept wird morgen veröffentlicht. Freuen Sie sich schon einmal auf

Sol, Serrano y Slicks

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